Zimtschnecken Ohne Laktose Glutenfrei – stellt Ihnen diese Vorstellung nicht sofort den unwiderstehlichen Duft von warmem Zimt und frisch gebackenem Teig in die Nase? Für viele ist die klassische Zimtschnecke ein Symbol für Gemütlichkeit, Kindheitserinnerungen und genussvolle Momente. Doch was, wenn Laktose und Gluten auf der Zutatenliste stehen und der Traum vom süßen Genuss unerreichbar scheint? Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, diesen Traum für jeden wahr werden zu lassen! Dieser kulinarische Klassiker, der besonders in skandinavischen Ländern als „Kanelbullar“ zelebriert wird und fester Bestandteil der gemütlichen „Fika“ ist, bringt traditionell Menschen zusammen und zaubert ein Lächeln auf die Lippen, indem er Wärme und Süße in den Alltag bringt.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Ich freue mich unglaublich, Ihnen ein Rezept präsentieren zu können, das all das liefert: den weichen, fluffigen Teig, die aromatische Zimtfüllung und das perfekte Gleichgewicht aus Süße und Würze – und das alles, ohne Kompromisse bei Geschmack oder Textur einzugehen. Mit diesem Rezept für Zimtschnecken Ohne Laktose Glutenfrei entfällt die Notwendigkeit, auf diesen geliebten Genuss verzichten zu müssen. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Küche mit einem himmlischen Aroma zu füllen und sich selbst oder Ihre Lieben mit einem Gebäck zu verwöhnen, das beweist, dass Einschränkungen nicht bedeuten müssen, auf puren Genuss zu verzichten.
Zutaten:
Liebe Backfreundinnen und -freunde, um unsere köstlichen, laktosefreien und glutenfreien Zimtschnecken zu zaubern, benötigen wir eine Auswahl an speziellen, aber leicht erhältlichen Zutaten. Jede Komponente wurde sorgfältig ausgewählt, um sicherzustellen, dass das Ergebnis sowohl sicher für empfindliche Mägen als auch unglaublich lecker ist. Glaubt mir, ich habe viel experimentiert, um diese perfekte Balance zu finden!
Für den glutenfreien Hefeteig:
- 300 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer-, Mandel- oder Sojamilch, ungesüßt – ich persönlich bevorzuge Hafermilch für den milden Geschmack)
- 75 g pflanzliche Butter oder Margarine (laktosefrei und vegan, bei Raumtemperatur)
- 50 g Zucker (oder eine vergleichbare Menge Erythrit oder Kokosblütenzucker für eine zuckerärmere Variante)
- 1 Päckchen Trockenhefe (ca. 7 g, oder 20 g frische Hefe)
- 1 Ei Größe M (bei Raumtemperatur, für eine vegane Variante kann man 1 Leinsamen-Ei verwenden: 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen)
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt (optional, aber ich finde, er gibt dem Teig eine wunderbare Tiefe)
- 400 g glutenfreie Mehlmischung (ich empfehle eine universelle Backmischung ohne Weizenstärke oder eine eigene Mischung aus 200 g Reismehl, 100 g Maisstärke, 100 g Tapiokastärke und 1 Teelöffel Xanthan – das Xanthan ist entscheidend für die Struktur im glutenfreien Teig, es imitiert das Gluten!)
- 1 Teelöffel Salz
Für die Zimtfüllung:
Die Füllung ist das Herzstück unserer Zimtschnecken und sorgt für den unwiderstehlichen Geschmack, der uns direkt in Kindheitserinnerungen versetzt.
- 75 g pflanzliche Butter oder Margarine (laktosefrei und vegan, weich, aber nicht geschmolzen)
- 100 g brauner Zucker (oder Kokosblütenzucker, für einen karamelligeren Geschmack)
- 2 Esslöffel Zimtpulver (frisch gemahlen für das beste Aroma, wenn möglich!)
Für den optionalen Zuckerguss:
Ein Zuckerguss macht die Zimtschnecken erst richtig perfekt und sorgt für eine zusätzliche Süße und Feuchtigkeit.
- 150 g Puderzucker (gesiebt, um Klümpchen zu vermeiden)
- 2-3 Esslöffel Pflanzenmilch (Hafer- oder Mandelmilch, langsam hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist)
- ½ Teelöffel Vanilleextrakt (für das gewisse Etwas)
Zubereitung:
Nun geht es ans Eingemachte! Das Backen von Zimtschnecken ist ein wunderschöner Prozess, der die Küche mit den herrlichsten Düften erfüllt. Auch wenn glutenfreies und laktosefreies Backen manchmal eine kleine Herausforderung sein kann, verspreche ich euch, dass das Ergebnis jede Mühe wert ist. Lasst uns Schritt für Schritt vorgehen und diese köstlichen Zimtschnecken Ohne Laktose Glutenfrei kreieren!
Den glutenfreien Hefeteig vorbereiten:
- Die Hefe aktivieren: Zuerst erwärmen wir die Pflanzenmilch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist – etwa 37-40°C. Vorsicht: Die Milch sollte nicht zu heiß sein, da dies die Hefe abtöten würde und der Teig nicht aufgeht. Sie sollte sich angenehm warm auf dem Handrücken anfühlen. Gebt die lauwarme Pflanzenmilch in eine große Rührschüssel. Fügt den Zucker und die Trockenhefe (oder die zerbröselte frische Hefe) hinzu. Rührt alles gut um, bis sich Zucker und Hefe aufgelöst haben. Lasst die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen. Ihr solltet sehen, wie sich an der Oberfläche kleine Bläschen bilden – das ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Hefe aktiv ist und sich auf ihre Arbeit freut!
- Die feuchten Zutaten hinzufügen: Während die Hefe Bläschen bildet, könnt ihr die pflanzliche Butter in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf langsam schmelzen. Lasst sie aber unbedingt wieder etwas abkühlen, damit sie lauwarm ist, wenn wir sie zur Hefemischung geben. Sobald die Hefe aktiv ist, gebt die geschmolzene, lauwarme pflanzliche Butter, das Ei (oder das Leinsamen-Ei) und den Vanilleextrakt zur Hefemischung in die Rührschüssel. Verrührt alles gut mit einem Schneebesen, bis alle Zutaten gut kombiniert sind.
- Die trockenen Zutaten unterrühren: In einer separaten Schüssel vermischt ihr nun eure glutenfreie Mehlmischung mit dem Salz. Das ist wichtig, damit sich das Salz gleichmäßig verteilt und der Teig später überall den gleichen Geschmack hat. Gebt diese trockene Mischung nach und nach zu den feuchten Zutaten in die große Rührschüssel. Ich verwende hierfür gerne einen Handmixer mit Knethaken oder eine Küchenmaschine, da glutenfreier Teig oft etwas klebriger ist als herkömmlicher Weizenhefeteig und sich so besser verarbeiten lässt. Knetet den Teig für etwa 5-7 Minuten auf mittlerer Stufe, bis er sich zu einem weichen, geschmeidigen Ball formt. Ein wichtiger Hinweis für glutenfreien Teig: Er wird nicht die gleiche Elastizität entwickeln wie Weizenteig, das ist völlig normal. Er bleibt tendenziell etwas klebriger und weniger dehnbar.
- Erster Gehprozess: Formt den Teig zu einer Kugel und legt ihn zurück in die leicht geölte Rührschüssel. Deckt die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab. Stellt den Teig an einen warmen Ort ohne Zugluft – zum Beispiel in den leicht angewärmten Backofen (nicht heiß!) oder einfach auf die Arbeitsplatte, wenn es warm genug ist. Lasst den Teig dort etwa 60-90 Minuten gehen, oder bis er sich ungefähr verdoppelt hat. Geduld ist hier eine Tugend! Dieser Schritt ist entscheidend für die lockere Textur unserer Zimtschnecken.
Die Zimtfüllung zubereiten:
Während unser Teig gemütlich vor sich hin geht, bereiten wir die himmlische Zimtfüllung vor. Das ist der Moment, in dem die Küche anfängt, unwiderstehlich zu duften!
- Füllung vermischen: In einer kleinen Schüssel gebt ihr die weiche, pflanzliche Butter (die sollte wirklich zimmerwarm sein, damit sie sich gut verrühren lässt), den braunen Zucker und das Zimtpulver zusammen. Verrührt alles mit einer Gabel oder einem kleinen Spatel, bis eine homogene, streichfähige Paste entsteht. Achtet darauf, dass keine Butterklümpchen mehr vorhanden sind und der Zimt gleichmäßig verteilt ist. Die Farbe sollte ein wunderschönes, warmes Braun sein und der Geruch… einfach himmlisch!
Formen der Zimtschnecken:
Jetzt kommt der kreative Teil! Nachdem unser Teig schön aufgegangen ist, verwandeln wir ihn in die charakteristische Schneckenform.
- Arbeitsfläche vorbereiten und Teig ausrollen: Wenn der Teig sein Volumen verdoppelt hat, nehmt ihn vorsichtig aus der Schüssel. Bestreut eure Arbeitsfläche großzügig mit etwas glutenfreiem Mehl, da glutenfreier Teig wie bereits erwähnt, klebriger sein kann. Alternativ könnt ihr den Teig auch zwischen zwei Blättern Backpapier ausrollen, das erleichtert das Handling ungemein und verhindert ein Ankleben. Rollt den Teig mit einem Nudelholz zu einem Rechteck von etwa 30×40 cm aus. Versucht, eine gleichmäßige Dicke zu erreichen, damit eure Zimtschnecken später auch gleichmäßig backen.
- Füllung auftragen: Verteilt die vorbereitete Zimtfüllung gleichmäßig auf der gesamten Teigfläche, lasst dabei aber einen kleinen Rand von etwa 1-2 cm an einer der langen Seiten frei. Das ist wichtig, damit die Zimtschnecke später besser zusammenhält, wenn wir sie aufrollen. Verwendet hierfür einen Spatel oder die Rückseite eines Löffels. Seid großzügig mit der Füllung – wir wollen ja schließlich, dass jede Zimtschnecke voller Geschmack steckt!
- Teig aufrollen: Beginnt an der langen Seite des Teigrechtecks, die vollständig mit Füllung bedeckt ist, und rollt den Teig vorsichtig und fest auf. Versucht, so eng wie möglich zu rollen, um eine schöne Spiralform zu erhalten und Luftblasen zu vermeiden. Wenn ihr am Ende der Rolle angekommen seid, drückt den unbedeckten Teigrand leicht fest, um die Rolle zu verschließen. Das ist der Klebstoff, der unsere Schnecken zusammenhält!
- Zimtschnecken schneiden: Legt die Teigrolle mit der Naht nach unten auf die Arbeitsfläche. Jetzt schneiden wir die Rolle in etwa 12-14 gleichgroße Scheiben, jeweils ca. 2,5-3 cm dick. Ein Trick, um saubere Schnitte zu bekommen und die Form der Schnecken nicht zu zerdrücken, ist die Verwendung von Zahnseide! Schiebt einen Faden Zahnseide unter die Rolle, kreuzt die Enden über der Rolle und zieht sie dann fest zusammen. Alternativ funktioniert auch ein sehr scharfes, leicht bemehltes Messer.
- Zweiter Gehprozess: Legt die geschnittenen Zimtschnecken mit etwas Abstand zueinander in eine mit Backpapier ausgelegte Backform (etwa 25×35 cm). Deckt die Form erneut mit einem Küchentuch ab und lasst die Zimtschnecken weitere 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen. In dieser Zeit werden sie noch einmal etwas größer und lockerer. Heizt in der Zwischenzeit euren Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor.
Backen der Zimtschnecken:
Der Moment der Wahrheit ist gekommen! Bald duftet das ganze Haus nach frisch gebackenen Zimtschnecken.
- Backen: Schiebt die Backform mit den Zimtschnecken in den vorgeheizten Ofen. Backt sie für etwa 20-25 Minuten, oder bis sie goldbraun sind und anfangen, wunderbar duftend aus dem Ofen zu kommen. Jeder Ofen ist anders, behaltet sie also im Auge! Sie sollten nicht zu dunkel werden, da sie sonst trocken werden könnten. Eine leichte Bräunung an den Rändern ist perfekt. Wenn ihr unsicher seid, stecht vorsichtig mit einem Holzstäbchen in eine Zimtschnecke – kommt es sauber heraus, sind sie fertig.
- Abkühlen lassen: Nehmt die Zimtschnecken aus dem Ofen und lasst sie in der Form für etwa 10-15 Minuten abkühlen. Sie sind am besten, wenn sie noch leicht warm sind, wenn der Guss aufgetragen wird.
Den Zuckerguss zubereiten und auftragen:
Der Zuckerguss ist das i-Tüpfelchen, das unsere Zimtschnecken perfektioniert und ihnen eine unwiderstehliche Glasur verleiht.
- Guss anrühren: Während die Zimtschnecken etwas abkühlen, könnt ihr den Zuckerguss zubereiten. Siebt den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Das Sieben ist wichtig, um Klümpchen zu vermeiden und einen schönen glatten Guss zu bekommen. Gebt dann langsam, Esslöffel für Esslöffel, die Pflanzenmilch und den Vanilleextrakt hinzu. Rührt alles mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel, bis eine glatte, zähflüssige Glasur entsteht. Die Konsistenz sollte so sein, dass der Guss leicht von einem Löffel fließt, aber nicht zu dünn ist. Wenn er zu dick ist, fügt noch einen Tropfen Milch hinzu; ist er zu dünn, ein wenig mehr gesiebten Puderzucker.
- Guss auftragen: Verteilt den Zuckerguss großzügig über die noch leicht warmen Zimtschnecken. Ihr könnt ihn einfach darüber träufeln oder mit einem Löffel gleichmäßig verstreichen. Die Wärme der Zimtschnecken lässt den Guss leicht anschmelzen und in die Zwischenräume eindringen, was für ein noch intensiveres Geschmackserlebnis sorgt.
Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt es geschafft und diese wunderbaren Zimtschnecken Ohne Laktose Glutenfrei selbst gebacken. Ich verspreche euch, der Duft und der Geschmack sind einfach unwiderstehlich. Sie schmecken am besten frisch und leicht warm, vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee. Übrig gebliebene Zimtschnecken können in einer luftdichten Box bei Raumtemperatur aufbewahrt werden und lassen sich im Ofen oder in der Mikrowelle kurz aufwärmen, um wieder diesen “frisch gebacken”-Moment zu erleben. Genießt jeden Bissen!
Ich hoffe, dieses Rezept bereitet euch genauso viel Freude beim Backen und Genießen wie mir. Es ist eine wahre Belohnung, wenn man trotz Unverträglichkeiten nicht auf solch köstliche Klassiker verzichten muss. Guten Appetit!

Fazit:
Ich hoffe wirklich von Herzen, dass die Zubereitung dieser wunderbaren Zimtschnecken euch genauso viel Freude bereitet hat wie mir das Teilen dieses Rezepts. Wir haben heute nicht einfach nur ein Gebäckstück kreiert; wir haben ein kleines Meisterwerk gebacken, das beweist, dass Genuss keine Kompromisse kennen muss. Diese Zimtschnecken Ohne Laktose Glutenfrei sind so viel mehr als nur eine allergenfreundliche Alternative; sie sind ein Erlebnis für sich. Ihre unwiderstehliche Süße, die zarte Würze des Zimts und die unglaubliche Weichheit des Teigs machen jede einzelne Schnecke zu einem absoluten Hochgenuss. Ich kann es kaum in Worte fassen, wie stolz ich auf dieses Rezept bin und wie glücklich es mich macht, zu wissen, dass nun wirklich jeder in den Genuss dieser himmlischen Köstlichkeit kommen kann, ganz ohne Bedenken oder Verzicht. Der Duft, der beim Backen durch eure Küche zieht, ist allein schon die ganze Mühe wert – ein warmer, heimeliger und unglaublich verlockender Geruch, der sofort ein Gefühl von Geborgenheit und Gemütlichkeit verbreitet.
Warum dieses Rezept ein absolutes Muss ist:
Was diese Zimtschnecken so besonders macht und sie zu einem absoluten “Must-Try” erhebt, ist nicht nur ihre perfekte Textur und ihr aromatischer Geschmack, sondern auch die Tatsache, dass sie so wunderbar zugänglich sind. Wer hätte gedacht, dass man laktosefrei und glutenfrei backen kann, ohne dabei auf den klassischen, fluffigen Biss und das reiche Aroma, das wir alle an Zimtschnecken so lieben, verzichten zu müssen? Jede Schnecke ist ein Beweis dafür, dass gute Zutaten und ein wenig Liebe zum Detail zu einem Ergebnis führen können, das selbst Traditionalisten begeistern wird. Sie sind saftig, aromatisch und schmelzen förmlich auf der Zunge – ein wahrgewordener Traum für alle Naschkatzen. Probiert sie unbedingt, ich verspreche euch, ihr werdet überrascht sein, wie unglaublich lecker und unkompliziert dieses Rezept ist.
Serviervorschläge und Variationen für eure Zimtschnecken:
Eure frisch gebackenen Zimtschnecken schmecken am allerbesten, wenn sie noch lauwarm sind. Der zartschmelzende Zuckerguss und der duftende Zimt entfalten dann ihr volles Aroma.
- Der Klassiker: Genießt sie einfach pur zu einer dampfenden Tasse Kaffee oder Tee. Ein perfekter Start in den Tag, ein gemütlicher Brunch-Bestandteil oder eine süße Pause am Nachmittag.
- Mit etwas Extra: Eine Kugel veganes Vanilleeis oder ein Klecks geschlagene Kokoscreme macht die Zimtschnecken zu einem luxuriösen Dessert. Die Kombination aus warm und kalt ist einfach unwiderstehlich.
- Frische Akzente: Ein paar frische Beeren – Heidelbeeren oder Himbeeren – können eine schöne, leicht säuerliche Note hinzufügen und einen farblichen Kontrast bieten.
- Für Experimentierfreudige – Variationen im Teig oder der Füllung:
Der Zuckerguss-Twist:
Der Standardguss ist schon himmlisch, aber warum nicht etwas variieren? Fügt dem Zuckerguss etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale hinzu, um eine frische, zitrusartige Note zu erhalten. Ein Hauch Vanilleextrakt oder sogar ein wenig Kardamom können ebenfalls Wunder wirken und den Geschmack noch komplexer machen. Ihr könnt auch einen veganen Frischkäsefrosting zubereiten, indem ihr pflanzlichen Frischkäse mit Puderzucker und etwas pflanzlicher Milch verrührt – das gibt den Zimtschnecken eine noch cremigere Textur.
Füllungs-Abenteuer:
Zusätzlich zum Zimt könnt ihr gehackte Nüsse wie Walnüsse oder Pekannüsse in die Füllung geben, um eine knusprige Textur und einen nussigen Geschmack zu erhalten. Getrocknete Cranberries oder Rosinen sind ebenfalls eine hervorragende Ergänzung für eine fruchtigere Note. In der Herbstzeit passen auch ganz fein gewürfelte Äpfel mit etwas Muskatnuss perfekt in die Füllung.
Saisonale Köstlichkeiten:
Passt das Rezept den Jahreszeiten an! Im Herbst könnt ihr etwas Kürbisgewürz (Pumpkin Spice) zur Füllung geben, um einen herbstlichen Touch zu erhalten. Für die Weihnachtszeit könnt ihr eine Prise Lebkuchengewürz verwenden, um die Zimtschnecken in festliche Leckerbissen zu verwandeln.
Teilt eure Freude und Erfahrungen!
Ich kann es kaum erwarten zu hören, wie eure Zimtschnecken Ohne Laktose Glutenfrei geworden sind! Jeder Backversuch ist eine neue Geschichte, und eure Erlebnisse inspirieren nicht nur mich, sondern auch andere Bäckerinnen und Bäcker. Lasst mich wissen, wie sie euch geschmeckt haben! Habt ihr vielleicht eine der Variationen ausprobiert oder sogar eine eigene Kreation hinzugefügt? Habt ihr sie für einen besonderen Anlass gebacken oder einfach nur, um euch selbst eine Freude zu machen? Bitte teilt eure Fotos und eure Geschichten in den Kommentaren unter dem Rezept oder wo auch immer ihr eure Backerfolge gerne teilt. Euer Feedback ist unglaublich wertvoll und hilft uns allen, gemeinsam zu lernen und uns gegenseitig zu motivieren. Es gibt kaum etwas Schöneres, als die Freude am Backen und Genießen miteinander zu teilen.
Ich bin absolut überzeugt, dass diese Zimtschnecken zu einem neuen Favoriten in eurer Rezeptsammlung werden. Sie sind der Beweis, dass eine sensible Ernährung nicht bedeutet, auf köstliche Genüsse verzichten zu müssen. Packt eure Schürzen, heizt den Ofen vor und lasst euch von dem wunderbaren Duft und dem noch besseren Geschmack dieser himmlischen Zimtschnecken verzaubern. Guten Appetit und viel Freude beim Nachbacken!

Himmlische Zimtschnecken: Laktosefrei & Glutenfrei genießen
Genießen Sie diese himmlischen Zimtschnecken laktosefrei und glutenfrei! Ein skandinavischer Klassiker (Kanelbullar), der mit fluffigem Teig und aromatischer Zimtfüllung überzeugt. Inspiriert von einer Reise nach Stockholm, beweist dieses Rezept, dass man für puren Genuss keine Kompromisse eingehen muss. Eine saftige und aromatische Version, die dem Original in nichts nachsteht.
Zutaten
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300 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer-, Mandel- oder Sojamilch), lauwarm
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75 g pflanzliche Butter oder Margarine, Raumtemperatur
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50 g Zucker (oder Erythrit/Kokosblütenzucker)
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1 Päckchen Trockenhefe (ca. 7 g) oder 20 g frische Hefe
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1 Ei Größe M (Raumtemperatur) oder 1 Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser)
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1 TL Vanilleextrakt (optional)
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400 g glutenfreie Mehlmischung (universell oder selbstgemacht mit Xanthan)
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1 TL Salz
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75 g weiche pflanzliche Butter oder Margarine (für die Füllung)
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100 g brauner Zucker (für die Füllung)
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2 EL Zimtpulver (für die Füllung)
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150 g Puderzucker (gesiebt, für den Zuckerguss)
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2-3 EL Pflanzenmilch (für den Zuckerguss)
-
½ TL Vanilleextrakt (für den Zuckerguss)
Anweisungen
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Step 1
Die Pflanzenmilch auf 37-40°C erwärmen. Mit Zucker und Hefe in einer Schüssel verrühren und 5-10 Minuten stehen lassen, bis sich Bläschen bilden. -
Step 2
Geschmolzene, lauwarme pflanzliche Butter, Ei (oder Leinsamen-Ei) und Vanilleextrakt zur Hefemischung geben und gut verrühren. -
Step 3
Glutenfreie Mehlmischung und Salz nach und nach hinzufügen. Den Teig 5-7 Minuten mit Knethaken kneten, bis er weich und klebrig ist. -
Step 4
Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen, abdecken und an einem warmen Ort 60-90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. -
Step 5
Weiche pflanzliche Butter, braunen Zucker und Zimtpulver in einer kleinen Schüssel zu einer streichfähigen Paste verrühren. -
Step 6
Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen Backpapier zu einem Rechteck (ca. 30×40 cm) ausrollen. -
Step 7
Die Zimtfüllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen 1-2 cm Rand an einer langen Seite freilassen. Den Teig von der gefüllten Seite her fest aufrollen und den freien Rand andrücken. -
Step 8
Die Teigrolle in 12-14 gleichgroße Scheiben (ca. 2,5-3 cm dick) schneiden, z.B. mit Zahnseide oder einem scharfen Messer. -
Step 9
Die geschnittenen Zimtschnecken mit Abstand in eine mit Backpapier ausgelegte Backform legen, abdecken und weitere 30-45 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. -
Step 10
Die Zimtschnecken im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten goldbraun backen. Dann aus dem Ofen nehmen und 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen. -
Step 11
Puderzucker sieben, dann mit Pflanzenmilch und Vanilleextrakt zu einer glatten, zähflüssigen Glasur verrühren. Den Guss großzügig über die noch leicht warmen Zimtschnecken verteilen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.




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