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Abendessen / Köstliches Kohlrabischnitzel: Kerbelsauce & Zitrone-Kick

Köstliches Kohlrabischnitzel: Kerbelsauce & Zitrone-Kick

October 2, 2025 by BärbelsAbendessen

Kohlrabischnitzel Kerbelsauce Zitrone – allein der Name verspricht eine kulinarische Überraschung, die Ihre Geschmacksknospen auf eine erfrischende Reise mitnimmt. Sind Sie auf der Suche nach einer leichten, aber dennoch herzhaften Mahlzeit, die eine wunderbare Abwechslung zum traditionellen Schnitzel bietet? Dann habe ich genau das Richtige für Sie! Dieses Gericht beweist auf köstliche Weise, wie vielseitig und elegant Gemüse in der Küche sein kann, und bietet eine fantastische vegetarische Alternative, die selbst Fleischliebhaber begeistern wird.

Ein Klassiker neu interpretiert: Warum wir dieses Gericht lieben werden

Kohlrabi ist seit jeher ein fester Bestandteil der deutschen Küche, oft unterschätzt, aber reich an Geschmack und wertvollen Nährstoffen. In dieser besonderen Zubereitung wird das bescheidene Gemüse in den Mittelpunkt gerückt und zu einem wahren Festmahl veredelt. Ich bin absolut überzeugt, dass Sie die knusprige Panade der Kohlrabischnitzel lieben werden, die perfekt mit der zarten Textur des innenliegenden Gemüses harmoniert. Doch das wahre Highlight ist die dazu gereichte Kerbelsauce mit einem Hauch Zitrone. Sie verleiht dem Gericht eine unvergleichliche Frische und eine subtile Würze, die jedes Stück Kohlrabi perfekt ergänzt.

Die Kombination aus dem erdigen Kohlrabi, der aromatischen Kerbelsauce und der spritzigen Zitrone macht das Kohlrabischnitzel Kerbelsauce Zitrone zu einem Gericht, das man immer wieder genießen möchte. Es ist die ideale Wahl für alle, die eine leichte, aber dennoch geschmackvolle Mahlzeit suchen, die einfach zuzubereiten ist und dennoch beeindruckt. Lassen Sie uns gemeinsam dieses wunderbare Rezept entdecken!

Köstliches Kohlrabischnitzel: Kerbelsauce & Zitrone-Kick this Recipe

Zutaten:

  • Für die Kohlrabischnitzel:
    • 2 große, frische Kohlrabi (ca. 600-700g pro Stück)
    • 100g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
    • 2 große Eier (Größe M oder L)
    • 150-200g Pankobrösel (oder feine Semmelbrösel)
    • Salz
    • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
    • Pflanzenöl zum Braten (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
    • Etwas Butter zum Verfeinern beim Braten (optional)
  • Für die aromatische Kerbelsauce:
    • 1 Bund frischer Kerbel (ca. 30g)
    • 1 kleine Schalotte
    • 1 Knoblauchzehe
    • 20g Butter
    • 100ml trockener Weißwein (z.B. Sauvignon Blanc oder Grauburgunder)
    • 200ml gute Gemüsebrühe (selbstgemacht oder hochwertige Instantbrühe)
    • 150ml Schlagsahne (30% Fett)
    • Saft einer halben Bio-Zitrone
    • Abrieb einer viertel Bio-Zitrone (nur das Gelbe)
    • Salz
    • Frisch gemahlener weißer Pfeffer (oder schwarzer)
    • Eine Prise Zucker
    • Optional: 1 TL Speisestärke, in etwas kaltem Wasser angerührt, falls die Sauce dicker werden soll
  • Zum Servieren:
    • Frische Zitronenspalten
    • Einige Kerbelblättchen zum Garnieren

Die Vorbereitung der Kohlrabi: Das Fundament für perfekte Schnitzel

Bevor wir uns dem eigentlichen Braten widmen, ist die sorgfältige Vorbereitung des Kohlrabis entscheidend für den Erfolg unserer Kohlrabischnitzel. Die Auswahl des richtigen Kohlrabis ist hier schon der erste wichtige Schritt: Ich persönlich achte immer darauf, dass die Knollen schön fest sind und ein frisches Grün haben. Das deutet auf Frische und Saftigkeit hin.

Schritt 1: Kohlrabi schälen und in Scheiben schneiden

Zunächst nehmen wir uns die beiden großen Kohlrabi vor. Mit einem scharfen Sparschäler befreien wir sie gründlich von ihrer äußeren Schale. Dabei sollten wir darauf achten, auch die holzigen Teile unterhalb der Schale großzügig zu entfernen, da diese beim späteren Essen störend sein könnten. Manchmal sind die Fasern an der Unterseite etwas zäher, da muss man ruhig beherzt zugreifen.

Anschließend schneiden wir die geschälten Kohlrabi in etwa 0,8 bis 1 cm dicke Scheiben. Eine gleichmäßige Dicke ist hier von Vorteil, da sie so später auch gleichmäßig garen. Zu dünne Scheiben könnten zu schnell durchweichen oder verbrennen, zu dicke brauchen ewig und werden außen womöglich schon knusprig, bevor sie innen gar sind. Ich versuche, die Scheiben in etwa so dick wie ein kleines Steak zu schneiden, damit sie später auch ein ordentliches Mundgefühl bieten.

Schritt 2: Kohlrabischeiben blanchieren

Nun kommt ein ganz wichtiger Schritt, der oft unterschätzt wird: das Blanchieren. Wir bringen einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen. Die Salzmenge sollte ähnlich sein wie beim Nudelkochen, damit der Kohlrabi schon einen ersten Geschmack bekommt.

Sobald das Wasser kräftig siedet, geben wir die Kohlrabischeiben portionsweise hinein, damit die Wassertemperatur nicht zu stark absinkt. Hier ist es wichtig, sie nur für etwa 3-5 Minuten zu blanchieren. Wir wollen sie nicht komplett gar kochen, denn sie sollen später noch Biss haben und nicht zu matschig werden. Das Blanchieren dient primär dazu, die Fasern etwas aufzubrechen und dem Kohlrabi eine angenehme Grundzartheit zu verleihen. Außerdem nimmt er so die späteren Aromen besser auf und wird beim Braten schneller gar. Fühlen Sie mit einer kleinen Gabel: Die Scheiben sollten noch spürbaren Widerstand bieten, aber nicht mehr hart sein. Wenn sie die richtige Konsistenz erreicht haben, nehmen wir sie mit einer Schaumkelle vorsichtig aus dem Wasser und legen sie auf einem Küchentuch aus, um sie gut abtropfen und abkühlen zu lassen.

Dieser Schritt ist entscheidend für die Textur der Kohlrabischnitzel! Wenn die Scheiben zu nass sind, haftet die Panade später nicht gut. Daher ist es unerlässlich, sie wirklich gründlich trocknen zu lassen. Man kann sie auch vorsichtig mit einem weiteren Küchentuch abtupfen. Die trockene Oberfläche ist der Schlüssel zu einer perfekten, knusprigen Panade.

Die Zubereitung der Kerbelsauce: Das aromatische Herzstück

Während unsere Kohlrabischeiben abkühlen und trocknen, widmen wir uns der wunderbar aromatischen Kerbelsauce, die mit ihrer Frische und Cremigkeit eine perfekte Ergänzung zu den Schnitzeln darstellt. Ich liebe den leicht anisartigen, frischen Geschmack von Kerbel – er passt hervorragend zur Süße des Kohlrabis und der Säure der Zitrone.

Schritt 3: Aromaten vorbereiten und andünsten

Zuerst den frischen Kerbel waschen, trocken schütteln und grob hacken. Ein paar schöne Blättchen für die Garnitur können wir beiseitelegen. Die Schalotte und die Knoblauchzehe schälen wir und hacken sie sehr fein. Ich persönlich mag es, wenn die Aromaten wirklich klein sind, damit sie sich gut in der Sauce verteilen und keine großen Stücke stören.

In einem kleinen Topf erhitzen wir die Butter bei mittlerer Hitze. Sobald die Butter geschmolzen ist und leicht schäumt, geben wir die fein gehackte Schalotte und den Knoblauch hinzu. Wir dünsten sie vorsichtig an, bis sie glasig sind und ihr Aroma entfalten, aber ohne Farbe anzunehmen. Es geht hier um Süße und Tiefe, nicht um Röstbitterkeit.

Schritt 4: Sauce aufbauen und verfeinern

Sobald Schalotten und Knoblauch duften, löschen wir das Ganze mit dem trockenen Weißwein ab. Lassen Sie den Wein nun kräftig einkochen, bis nur noch ein kleiner Schuss Flüssigkeit im Topf ist. Das konzentriert das Weinaroma und kocht den Alkohol heraus. Dieser Reduktionsschritt ist wichtig für die Tiefe des Geschmacks.

Anschließend gießen wir die Gemüsebrühe hinzu und lassen auch diese wieder etwas einkochen, bis die Flüssigkeit um etwa ein Drittel reduziert ist. Dadurch intensiviert sich der Geschmack der Brühe und die Sauce bekommt eine schöne Grundwürze.

Nun geben wir die Schlagsahne dazu und lassen die Sauce bei geringer Hitze sanft köcheln, bis sie leicht andickt. Gelegentliches Rühren verhindert das Anbrennen. In dieser Phase können wir überlegen, ob wir die Sauce leicht binden möchten. Falls Sie eine festere Konsistenz wünschen, rühren Sie den optionalen Teelöffel Speisestärke, der in etwas kaltem Wasser angerührt wurde, unter ständigem Rühren in die köchelnde Sauce. Lassen Sie sie dann nochmals kurz aufkochen, damit die Stärke ihre Bindekraft entfalten kann.

Ganz zum Schluss, kurz bevor die Sauce serviert wird, rühren wir den größten Teil des gehackten Kerbels unter. Geben Sie den Kerbel nicht zu früh hinzu, da er sonst seine leuchtend grüne Farbe und sein frisches Aroma verliert. Dann schmecken wir die Sauce mit Salz, frisch gemahlenem weißen Pfeffer, dem Abrieb der Zitrone und dem Saft einer halben Zitrone ab. Eine Prise Zucker kann helfen, die Aromen abzurunden und eventuelle Schärfe der Zitrone auszugleichen. Die Zitronen geben unserer Kerbelsauce Zitrone die charakteristische frische Note, die so wunderbar zu den Kohlrabischnitzeln passt.

Ich persönlich mag es, wenn die Sauce noch eine leichte, feine Textur hat, daher püriere ich sie nicht. Wer es aber ganz glatt mag, kann sie natürlich auch kurz mit dem Stabmixer bearbeiten, bevor der Kerbel hineinkommt.

Die Herstellung der Kohlrabischnitzel: Knusprig und Goldbraun

Jetzt kommen wir zum Herzstück unseres Gerichts: dem Panieren und Braten der Kohlrabischnitzel. Eine perfekte Panade ist knusprig, goldbraun und haftet fest am Kohlrabi. Dafür ist die richtige Technik entscheidend.

Schritt 5: Die Panierstraße vorbereiten

Stellen Sie sich eine kleine “Panierstraße” an Ihrem Arbeitsplatz ein. Sie benötigen drei tiefe Teller oder Schalen:

  1. In den ersten Teller geben wir das Mehl. Dieses würzen wir bereits mit etwas Salz und Pfeffer.
  2. In den zweiten Teller schlagen wir die beiden Eier und verquirlen sie gründlich mit einer Gabel. Auch die Eier würzen wir leicht mit Salz und Pfeffer.
  3. In den dritten Teller geben wir die Pankobrösel. Pankobrösel sind meine bevorzugte Wahl, da sie durch ihre unregelmäßige Form eine besonders luftige und krosse Panade ergeben. Normale Semmelbrösel funktionieren aber natürlich auch.

Vergewissern Sie sich, dass die blanchierten Kohlrabischeiben wirklich gut abgetrocknet und abgekühlt sind. Das ist, wie bereits erwähnt, der wichtigste Schritt für eine haftende Panade.

Schritt 6: Kohlrabischeiben panieren

Nun geht es ans Panieren der Kohlrabischeiben. Wir arbeiten systematisch:

  1. Zuerst nehmen wir eine Kohlrabischeibe und wenden sie gründlich im gewürzten Mehl. Achten Sie darauf, dass sie von allen Seiten gleichmäßig mit Mehl bedeckt ist. Überschüssiges Mehl klopfen wir leicht ab. Die Mehlschicht dient als “Haftgrund” für das Ei.
  2. Als Nächstes ziehen wir die bemehlte Scheibe durch das verquirlte Ei. Auch hier ist es wichtig, dass die gesamte Oberfläche benetzt ist. Lassen Sie überschüssiges Ei gut abtropfen.
  3. Zuletzt legen wir die Scheibe in die Pankobrösel. Drücken Sie die Brösel sanft, aber fest an, sodass die Kohlrabischeibe vollständig und gleichmäßig mit Bröseln bedeckt ist. Achten Sie darauf, dass keine Lücken entstehen. Die Brösel bilden später die knusprige Hülle.

Legen Sie die panierten Kohlrabischnitzel auf ein großes Brett oder einen Teller und lassen Sie sie eventuell noch kurz ruhen. So können die Brösel besser am Kohlrabi haften, was beim Braten für eine stabilere Panade sorgt.

Schritt 7: Die Kohlrabischnitzel braten

In einer großen Pfanne erhitzen wir nun reichlich Pflanzenöl bei mittlerer bis mittlerer hoher Hitze. Es sollte so viel Öl sein, dass der Boden der Pfanne gut bedeckt ist und die Schnitzel quasi darin schwimmen können, ähnlich wie bei einem klassischen Wiener Schnitzel. Wenn Sie mögen, können Sie für den Geschmack auch ein kleines Stück Butter zum Öl geben, sobald das Öl heiß ist. Die Butter sorgt für ein schönes Nussaroma und eine tiefere goldbraune Farbe, aber sie verbrennt auch schneller, daher ist die Kombination mit Öl ideal.

Sobald das Öl heiß genug ist – das erkennen Sie daran, dass ein kleiner Holzlöffelstiel, den Sie ins Öl halten, Bläschen bildet – legen Sie die panierten Kohlrabischnitzel vorsichtig in die Pfanne. Achten Sie darauf, die Pfanne nicht zu überfüllen, damit die Temperatur nicht zu stark absinkt und die Schnitzel schön knusprig werden. Ich brate immer nur so viele auf einmal, wie bequem in die Pfanne passen, ohne sich zu berühren.

Braten Sie die Schnitzel für etwa 3-5 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und knusprig sind. Die genaue Zeit hängt von der Hitze und der Dicke der Schnitzel ab. Haben Sie ein Auge darauf und regulieren Sie die Hitze gegebenenfalls nach unten, damit die Panade nicht verbrennt, der Kohlrabi aber dennoch eine schöne Farbe bekommt. Die Kohlrabischnitzel sollen nicht nur gar, sondern vor allem auch richtig kross sein.

Wenn die Schnitzel goldbraun und knusprig sind, nehmen wir sie aus der Pfanne und legen sie kurz auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett abtropfen zu lassen. So bleiben sie schön knusprig.

Anrichten und Servieren: Der krönende Abschluss

Nach all der sorgfältigen Arbeit ist es nun an der Zeit, unsere köstlichen Kohlrabischnitzel Kerbelsauce Zitrone zu präsentieren und zu genießen.

Schritt 8: Anrichten und Genießen

Arrangieren Sie zwei oder drei der goldbraun gebratenen Kohlrabischnitzel auf jedem Teller. Übergießen Sie sie großzügig mit der warmen, cremigen Kerbelsauce. Die Kombination aus der knusprigen Hülle der Schnitzel und der samtigen Sauce ist einfach unwiderstehlich.

Garnieren Sie jeden Teller mit einigen frischen Kerbelblättchen und einer oder zwei frischen Zitronenspalten. Der zusätzliche Zitronensaft, den man direkt vor dem Essen über die Schnitzel träufelt, verleiht noch einmal einen besonderen Frischekick und hebt die Aromen der Kerbelsauce Zitrone hervor. Ich persönlich liebe es, die Zitrone erst direkt am Tisch über die Schnitzel zu geben, da die frische Säure dann am intensivsten ist.

Als Beilage passen dazu hervorragend einfach gekochte Salzkartoffeln, ein leichter Kartoffel-Gurken-Salat oder ein grüner Blattsalat mit einem frischen Zitronendressing. Die Erdige des Kohlrabis, die Frische der Zitrone und der Kerbel, und die Cremigkeit der Sauce – dieses Gericht ist eine wahre Freude für die Sinne und zeigt, wie vielseitig und köstlich die vegetarische Küche sein kann. Es ist ein Beweis dafür, dass auch ohne Fleisch ein vollmundiges, befriedigendes und unvergessliches Geschmackserlebnis geschaffen werden kann. Guten Appetit!

Köstliches Kohlrabischnitzel: Kerbelsauce & Zitrone-Kick

Fazit:

Nach all den Schritten und den verlockenden Bildern bin ich mir sicher, dass Sie nun genauso begeistert sind wie ich von diesem Gericht. Das Kohlrabischnitzel Kerbelsauce Zitrone ist weit mehr als nur eine vegetarische Alternative; es ist ein kulinarisches Erlebnis, das überrascht und verzaubert. Wer hätte gedacht, dass Kohlrabi so unglaublich vielseitig und geschmackvoll sein kann, wenn er richtig zubereitet wird? Die knusprige Hülle, die den zarten, leicht süßlichen Kohlrabi umschließt, ist für sich schon ein Genuss. Doch das wahre Geheimnis liegt in der harmonischen Symbiose mit der frischen, leicht herben Kerbelsauce, die durch einen spritzigen Hauch von Zitrone perfekt abgerundet wird. Dieses Gericht ist nicht nur eine Wohltat für den Gaumen, sondern auch unglaublich leicht und bekömmlich, ideal für warme Sommertage oder wenn man einfach etwas Leichtes, aber dennoch Sättigendes sucht. Es beweist, dass vegetarische Küche alles andere als langweilig ist – ganz im Gegenteil, sie kann aufregend, raffiniert und zutiefst befriedigend sein. Ich finde, es ist die perfekte Kombination aus Einfachheit und Eleganz, die sowohl Kochanfänger als auch erfahrene Küchenchefs begeistern wird. Dieses Gericht ist ein absolutes Muss für alle, die offen für neue Geschmackserlebnisse sind und Wert auf frische, hochwertige Zutaten legen.

Aber was wäre ein wunderbares Gericht ohne passende Begleiter oder die Möglichkeit, es nach Lust und Laune zu variieren? Ich habe festgestellt, dass das Kohlrabischnitzel erstaunlich anpassungsfähig ist. Klassisch serviere ich es gerne mit einem einfachen, grünen Blattsalat und einem leichten Dressing, um die Frische des Gerichts zu unterstreichen. Aber es gibt so viele weitere köstliche Optionen! Stellen Sie sich dazu doch einmal einen cremigen Kartoffelstampf vor, der die Aromen der Sauce wunderbar aufnimmt, oder einen leichten Quinoa-Salat mit Kirschtomaten und Gurken für eine Extraportion Eiweiß und Biss. Auch gedünsteter Spargel im Frühling oder ein bunter Gemüsemix aus Karotten, Erbsen und Zuckerschoten passen hervorragend und ergänzen das Gericht farblich und geschmacklich. Für eine besonders elegante Präsentation empfehle ich kleine Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen als Beilage.

Wenn Sie experimentierfreudig sind, ermutige ich Sie, mit den Kräutern in der Sauce zu spielen. Statt reinem Kerbel könnten Sie zum Beispiel eine Mischung aus Kerbel und Estragon verwenden, um eine subtile Anisnote hinzuzufügen, oder Dill für eine nordische Note. Ein Spritzer Limette anstelle von Zitrone kann dem Gericht ebenfalls eine interessante Wendung geben. Für eine vegane Variante können Sie das Ei für die Panade durch eine Mischung aus Pflanzendrink und etwas Mehl oder Speisestärke ersetzen und die Sauce mit einer pflanzlichen Kochcreme zubereiten. Auch bei der Panade sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Panko-Semmelbrösel für extra Knusprigkeit, oder sogar eine glutenfreie Variante mit Mandelmehl oder gemahlenen Nüssen für eine besondere Textur. Ich ermutige Sie wirklich, kreativ zu werden und das Rezept zu Ihrem eigenen zu machen!

Ich bin absolut überzeugt, dass dieses Rezept seinen festen Platz in Ihrem Repertoire finden wird. Es ist die perfekte Wahl, wenn Sie Ihre Familie oder Freunde mit etwas Besonderem überraschen möchten, das sowohl beeindruckend aussieht als auch unglaublich gut schmeckt. Also, worauf warten Sie noch? Nehmen Sie sich die Zeit, diesen kulinarischen Schatz zu entdecken. Ich kann es kaum erwarten, Ihre Erfahrungen zu hören! Werden Sie das Kohlrabischnitzel Kerbelsauce Zitrone genau nach meinem Rezept zubereiten, oder werden Sie Ihre eigene kreative Note hinzufügen? Teilen Sie Ihre Kreationen und Meinungen unbedingt in den Kommentaren unter diesem Artikel oder auf Social Media mit dem Hashtag #KohlrabischnitzelLiebe. Es bereitet mir immer eine riesige Freude zu sehen, wie meine Rezepte in Ihrer Küche zum Leben erweckt werden und welche einzigartigen Twists Sie ihnen geben. Lassen Sie uns gemeinsam die Welt des guten Geschmacks erkunden!


Köstliches Kohlrabischnitzel: Kerbelsauce & Zitrone-Kick

Köstliches Kohlrabischnitzel: Kerbelsauce & Zitrone-Kick

Köstliches, vegetarisches Kohlrabischnitzel mit knuspriger Panade, serviert mit einer frischen, cremigen Kerbelsauce und einem spritzigen Zitronen-Kick. Eine leichte, aber herzhafte Alternative zum traditionellen Schnitzel, die selbst Fleischliebhaber begeistert. Ideal für eine Hauptspeise, die sich auch gut vorbereiten und aufbewahren lässt; Schnitzel bleiben 1-2 Tage frisch und können wiedererwärmt werden, Sauce separat lagern, Reste sind einfrierbar.

Vorbereitungszeit
40 Minutes

Kochzeit
40 Minutes

Gesamtzeit
20 Minutes

Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 2 große Kohlrabi (ca. 1.2-1.4 kg gesamt)
  • 100g Weizenmehl
  • 2 Eier
  • 150-200g Pankobrösel (oder Semmelbrösel)
  • Salz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Pflanzenöl zum Braten
  • Etwas Butter zum Verfeinern (optional)
  • 1 Bund (ca. 30g) frischer Kerbel
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20g Butter
  • 100ml alkoholfreier Weißwein
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 150ml Schlagsahne (30% Fett)
  • Saft einer halben Bio-Zitrone
  • Abrieb einer viertel Bio-Zitrone
  • Frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • Optional: 1 TL Speisestärke, in kaltem Wasser angerührt
  • Frische Zitronenspalten zum Servieren
  • Einige Kerbelblättchen zum Garnieren

Anweisungen

  1. Step 1
    Kohlrabi schälen, holzige Teile entfernen und in ca. 0.8-1 cm dicke Scheiben schneiden. In gesalzenem Wasser 3-5 Minuten blanchieren, bis sie noch Biss haben. Abtropfen lassen und gründlich auf Küchenpapier trocknen.
  2. Step 2
    Kerbel waschen, grob hacken (einige Blättchen für Garnitur beiseitelegen). Schalotte und Knoblauch fein hacken. In einem Topf 20g Butter schmelzen, Schalotte und Knoblauch glasig andünsten.
  3. Step 3
    Mit 100ml alkoholfreiem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. 200ml Gemüsebrühe hinzufügen und reduzieren. 150ml Sahne zugeben und sanft köcheln lassen. Optional mit 1 TL Speisestärke binden.
  4. Step 4
    Kurz vor dem Servieren den Großteil des gehackten Kerbels, Saft einer halben Zitrone und Abrieb einer viertel Zitrone einrühren. Mit Salz, weißem Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.
  5. Step 5
    Drei tiefe Teller bereitstellen: einen mit gewürztem Mehl, einen mit verquirlten und gewürzten Eiern, den dritten mit Pankobröseln. Die Kohlrabischeiben müssen gut abgetrocknet sein.
  6. Step 6
    Jede Kohlrabischeibe zuerst in Mehl, dann in Ei und zuletzt in Pankobröseln wenden. Brösel sanft, aber fest andrücken, bis die Scheiben vollständig bedeckt sind. Panierten Schnitzel kurz ruhen lassen.
  7. Step 7
    Reichlich Pflanzenöl (optional mit Butter) in einer großen Pfanne bei mittlerer bis mittlerer hoher Hitze erhitzen. Kohlrabischnitzel portionsweise 3-5 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  8. Step 8
    Die goldbraun gebratenen Kohlrabischnitzel mit warmer Kerbelsauce anrichten. Mit frischen Kerbelblättchen und Zitronenspalten garnieren. Sofort servieren; der zusätzliche Zitronensaft verleiht einen besonderen Frischekick.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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