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Abendessen / Marroniroulade mit Traubengelee & zartem Biskuit Rezept

Marroniroulade mit Traubengelee & zartem Biskuit Rezept

October 9, 2025 by BärbelsAbendessen

Marroniroulade Traubengelee Biskuit – allein der Name verspricht ein Dessert der Extraklasse, das nicht nur den Gaumen, sondern auch die Seele verwöhnt. Stellen Sie sich vor: Die samtige Cremigkeit von feinstem Maronenpüree, kunstvoll umhüllt von einem luftig-leichten Biskuitteig, der auf der Zunge zergeht. Dazwischen verbirgt sich eine Schicht hausgemachtes, fruchtig-herbes Traubengelee, das eine perfekte Balance zur nussigen Süße der Maroni schafft und für eine angenehm frische Note sorgt. Diese exquisite Kombination ist weit mehr als nur eine Süßspeise; sie ist eine Hommage an die feine europäische Patisserie, die Eleganz und Geschmack meisterhaft vereint und besonders in den Herbst- und Wintermonaten ihren kulinarischen Höhepunkt erlebt.

Es ist die unvergleichliche Harmonie der Aromen und Texturen, die dieses Gebäck so unwiderstehlich macht – eine wahre Symphonie aus Süße, Fruchtigkeit und einer dezent erdigen Note, die Liebhaber feiner Desserts immer wieder begeistert. Wer einmal in ein Stück dieser kunstvollen Kreation gebissen hat, versteht sofort, warum die Marroniroulade Traubengelee Biskuit zu den wahren Klassikern der Konditorkunst zählt und Herzen im Sturm erobert. Ich lade Sie herzlich ein, gemeinsam mit mir in die Welt dieses besonderen Genusses einzutauchen und zu entdecken, wie Sie diese beeindruckende Köstlichkeit ganz einfach selbst zubereiten können, um Ihre Gäste und sich selbst zu verwöhnen.

Marroniroulade mit Traubengelee & zartem Biskuit Rezept this Recipe

Zutaten:

  • Für den Biskuitboden:
    • 4 Eier (Größe M), idealerweise zimmerwarm – dies hilft, dass sie sich besser aufschlagen lassen und eine stabilere Masse bilden.
    • 120 g feiner Zucker – für die Süße und Struktur des Biskuits.
    • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g) – sorgt für ein wunderbares Aroma.
    • 1 Prise Salz – ein wichtiger Geschmacksverstärker, der die Süße ausgleicht.
    • 100 g Weizenmehl (Type 405) – das klassische Mehl für einen feinen Biskuit.
    • 20 g Speisestärke – macht den Biskuit besonders zart und luftig.
    • ½ Teelöffel Backpulver (optional, aber ich finde, es gibt dem Biskuit eine zusätzliche Sicherheit und Fluffigkeit, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen).
    • Etwas Puderzucker zum Bestreuen des vorbereiteten Biskuits.
  • Für das selbstgemachte Traubengelee:
    • 500 g rote oder blaue Weintrauben – kernlos ist von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig, da wir das Püree passieren werden. Wählen Sie süße, aromatische Trauben für das beste Ergebnis.
    • 100 ml Wasser – zum Aufkochen der Trauben.
    • 50 g Gelierzucker 2:1 oder alternativ 2-3 Blätter Gelatine (wenn Sie Gelierzucker vermeiden möchten). Wenn Sie Gelatine verwenden, benötigen Sie eine reine Traubensaftbasis ohne zusätzliche Zuckerstoffe.
    • 1 Esslöffel frischer Zitronensaft – bringt Frische und hilft bei der Gelierung.
  • Für die samtige Marronicreme:
    • 250 g Marronipüree (Maronenpüree) – Sie können gesüßtes oder ungesüßtes Püree verwenden. Bei ungesüßtem Püree passen Sie die Zuckermenge später einfach an. Achten Sie auf eine feine, cremige Konsistenz.
    • 100 g zimmerwarme, weiche Butter – essenziell für die Cremigkeit und Stabilität der Füllung. Bitte verwenden Sie keine kalte Butter, da sie sich nicht gut mit dem Püree verbinden lässt.
    • 50 g Puderzucker (oder mehr, je nach Süße des Marronipürees und Ihrem persönlichen Geschmack) – für die feine Süße ohne körnige Textur.
    • 1 Esslöffel Rum oder Cognac (optional, aber sehr empfehlenswert für einen tiefgründigen, wärmenden Geschmack, der wunderbar zu Maronen passt).
    • 1 Teelöffel Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote – für ein exquisites Aroma.
    • 200 ml gut gekühlte Schlagsahne (mindestens 30 % Fett) – für die Leichtigkeit und Luftigkeit der Creme.
    • 1 Päckchen Sahnesteif (optional, aber es gibt der Creme zusätzliche Stabilität, besonders wenn die Roulade länger stehen soll).
  • Zum Garnieren:
    • Etwas Puderzucker zum Bestäuben.
    • Einige frische Weintrauben und/oder kandierte Maronenstücke – für eine schöne Optik und zusätzlichen Biss.
    • Frische Minzblätter – für einen Farbtupfer und eine leichte Frische.

Zubereitung des Biskuits – die Basis für unsere Marroniroulade Traubengelee Biskuit:

  1. Vorbereitung ist alles: Heizen Sie Ihren Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 160°C). Kleiden Sie ein Backblech (ca. 30×40 cm) sorgfältig mit Backpapier aus. Achten Sie darauf, dass das Papier an den Seiten etwas übersteht, das erleichtert später das Hantieren. Ich persönlich sprühe das Blech leicht mit Backspray ein, bevor ich das Backpapier auflege, so verrutscht es nicht.
  2. Eier trennen und Eischnee schlagen: Trennen Sie die Eier vorsichtig in zwei Schüsseln. Achten Sie darauf, dass kein Eigelb ins Eiweiß gelangt, denn selbst der kleinste Tropfen Fett verhindert, dass das Eiweiß steif wird. Schlagen Sie das Eiweiß mit der Prise Salz in einer fettfreien Schüssel mit den Quirlen Ihres Handrührgeräts zu steifem Schnee. Sobald der Schnee beginnt, fest zu werden, geben Sie nach und nach die Hälfte des Zuckers (ca. 60 g) und den Vanillezucker hinzu und schlagen Sie weiter, bis der Eischnee glänzt und sehr stabil ist. Er sollte auf den Kopf gedreht nicht aus der Schüssel fallen. Dieser Schritt ist entscheidend für die Luftigkeit unseres Biskuits.
  3. Eigelb aufschlagen: In einer separaten Schüssel schlagen Sie das Eigelb mit dem restlichen Zucker (ca. 60 g) schaumig. Schlagen Sie mindestens 5-7 Minuten lang, bis die Masse sehr hellgelb, cremig und voluminös ist. Sie sollte deutlich an Volumen zugenommen haben und dicke Spuren hinterlassen, wenn Sie den Quirl anheben.
  4. Mehlmischung vorbereiten: Sieben Sie das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver (falls verwendet) in einer kleinen Schüssel zusammen. Das Sieben ist wichtig, um Klümpchen zu vermeiden und die Zutaten zu belüften.
  5. Zusammenführen der Massen: Geben Sie vorsichtig den Eischnee auf die Eigelbmasse. Nehmen Sie einen Teigschaber und heben Sie den Eischnee behutsam unter die Eigelbmasse. Arbeiten Sie hier sehr vorsichtig und nicht zu lange, damit die eingeschlagene Luft erhalten bleibt. Anschließend sieben Sie die Mehlmischung portionsweise über die Eiermasse und heben diese ebenfalls ganz behutsam und zügig unter, bis alles gerade so vermischt ist. Es dürfen keine Mehlspuren mehr zu sehen sein, aber überrühren Sie den Teig keinesfalls, sonst fällt er zusammen.
  6. Backen des Biskuits: Verteilen Sie den luftigen Biskuitteig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech. Streichen Sie ihn vorsichtig bis in die Ecken. Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen und backen Sie den Biskuit für etwa 10-12 Minuten. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Der Biskuit sollte goldgelb sein, leicht nachgeben, wenn Sie sanft darauf drücken, und an den Rändern gerade anfangen, sich vom Backpapier zu lösen.
  7. Der Trick beim Rollen: Nehmen Sie den Biskuit sofort nach dem Backen aus dem Ofen. Legen Sie ein sauberes Küchenhandtuch auf eine Arbeitsfläche und bestreuen Sie es großzügig mit Puderzucker. Stürzen Sie den heißen Biskuit vorsichtig auf das gezuckerte Handtuch. Ziehen Sie das Backpapier behutsam ab. Das geht am besten, wenn es noch warm ist. Wenn das Papier klebt, befeuchten Sie es leicht mit etwas kaltem Wasser und versuchen Sie es dann erneut. Nun rollen Sie den Biskuit mitsamt dem Handtuch von der langen Seite her auf. Lassen Sie ihn in dieser Form vollständig auf einem Gitterrost auskühlen. Das Auskühlen im aufgerollten Zustand verhindert, dass der Biskuit später bricht, wenn wir ihn füllen. Dies ist ein Schlüssel für eine perfekte Marroniroulade!

Zubereitung des hausgemachten Traubengelees – die fruchtige Note unserer Marroniroulade Traubengelee Biskuit:

  1. Weintrauben vorbereiten: Waschen Sie die Weintrauben gründlich. Falls Sie Kerne stören, halbieren Sie die Trauben und entfernen Sie die Kerne. Ich persönlich lasse sie meist ganz, da wir sie später ohnehin passieren.
  2. Kochen der Trauben: Geben Sie die gewaschenen Trauben zusammen mit dem Wasser in einen Topf. Bringen Sie alles zum Kochen und lassen Sie die Trauben bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 10-15 Minuten köcheln, bis sie sehr weich sind und Saft freigesetzt haben. Sie können sie auch leicht mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, um mehr Saft zu gewinnen.
  3. Passieren des Pürees: Stellen Sie ein feines Sieb über eine Schüssel und gießen Sie die gekochten Trauben hinein. Drücken Sie die Trauben mit einem Löffel oder Spatel gut aus, um möglichst viel Saft und Fruchtfleisch zu gewinnen. Alternativ können Sie die Masse auch durch ein Passiertuch pressen, um ein wirklich klares Gelee zu erhalten. Ziel ist es, etwa 200-250 ml reinen Traubensaft und -püree zu erhalten. Die Schalen und Kerne bleiben im Sieb zurück und werden entsorgt.
  4. Gelee kochen: Geben Sie den gewonnenen Traubensaft zurück in den sauberen Topf. Fügen Sie den Gelierzucker und den Zitronensaft hinzu. Rühren Sie gut um. Bringen Sie die Mischung unter ständigem Rühren zum Kochen und lassen Sie sie gemäß den Anweisungen auf der Gelierzuckerpackung etwa 3-4 Minuten sprudelnd kochen. Wenn Sie Gelatine verwenden, weichen Sie die Gelatineblätter in kaltem Wasser ein. Erwärmen Sie den Traubensaft (ohne Gelierzucker) erneut, nehmen Sie ihn vom Herd und rühren Sie die ausgedrückten Gelatineblätter ein, bis sie sich vollständig aufgelöst haben.
  5. Abkühlen lassen: Gießen Sie das fertige Traubengelee in eine flache Schale oder auf einen kleinen Teller. Lassen Sie es vollständig auskühlen und fest werden. Sie können es auch für etwa 30-60 Minuten in den Kühlschrank stellen, um den Prozess zu beschleunigen. Es sollte eine streichfähige, aber feste Konsistenz annehmen.

Zubereitung der Marronicreme – das Herzstück unserer Marroniroulade Traubengelee Biskuit:

  1. Butter cremig schlagen: Geben Sie die zimmerwarme, weiche Butter in eine Schüssel und schlagen Sie sie mit dem Handrührgerät cremig. Dies dauert etwa 2-3 Minuten, bis die Butter hell und fluffig ist.
  2. Marronipüree und Aromen hinzufügen: Geben Sie das Marronipüree und den Puderzucker zur cremig geschlagenen Butter. Fügen Sie auch den Rum oder Cognac und den Vanilleextrakt hinzu. Schlagen Sie alles gut miteinander, bis eine homogene, geschmeidige Creme entsteht. Probieren Sie die Creme und passen Sie die Zuckermenge bei Bedarf an. Wenn Sie ungesüßtes Marronipüree verwenden, benötigen Sie möglicherweise mehr Puderzucker.
  3. Sahne schlagen: In einer separaten, gut gekühlten Schüssel schlagen Sie die ebenfalls gut gekühlte Schlagsahne zusammen mit dem Sahnesteif (falls verwendet) steif. Achten Sie darauf, die Sahne nicht zu überschlagen, sonst wird sie grießig. Sie sollte fest, aber noch cremig sein.
  4. Sahne unterheben: Heben Sie die geschlagene Sahne vorsichtig und portionsweise unter die Maronen-Butter-Masse. Auch hier gilt: behutsam arbeiten, um die Luftigkeit der Sahne zu erhalten. Die fertige Marronicreme sollte luftig, aber dennoch stabil sein. Stellen Sie die Creme kurz kalt, während Sie den Biskuit vorbereiten.

Zusammensetzen der Marroniroulade Traubengelee Biskuit:

  1. Biskuit entrollen: Nehmen Sie den vollständig ausgekühlten und aufgerollten Biskuit. Rollen Sie ihn vorsichtig auf dem bemehlten Küchenhandtuch wieder aus. Er sollte nun seine Form beibehalten und nicht mehr brechen.
  2. Gelee auftragen: Verteilen Sie das vorbereitete, feste Traubengelee gleichmäßig auf der gesamten Fläche des Biskuits. Lassen Sie an einer der langen Seiten, die später das Ende der Roulade bildet, einen kleinen Rand (ca. 1-2 cm) frei. Dies verhindert, dass das Gelee beim Aufrollen herausgedrückt wird.
  3. Marronicreme verteilen: Verstreichen Sie nun die Marronicreme großzügig und gleichmäßig über dem Traubengelee. Auch hier lasse ich gerne an der gleichen langen Seite einen kleinen Rand frei. Stellen Sie sicher, dass die Schicht nicht zu dick ist, aber auch nicht zu dünn, damit jeder Bissen herrlich cremig wird.
  4. Roulade aufrollen: Beginnen Sie nun von der anderen langen Seite (also der Seite, die nicht den Rand frei gelassen hat) und rollen Sie den Biskuit vorsichtig und straff auf. Nutzen Sie dabei das Küchenhandtuch als Hilfe, um die Roulade fest zu wickeln. Drücken Sie beim Rollen sanft an, um Hohlräume zu vermeiden.
  5. Kühlen und Stabilisieren: Sobald die Roulade fertig aufgerollt ist, wickeln Sie sie fest in Frischhaltefolie ein. Legen Sie die Roulade für mindestens 2-3 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Das ist ein wichtiger Schritt, damit die Creme fest wird und sich die Aromen wunderbar verbinden können. Die Roulade lässt sich nach dem Kühlen auch viel besser schneiden.

Anrichten und Servieren unserer köstlichen Marroniroulade Traubengelee Biskuit:

  1. Vorbereiten zum Servieren: Nehmen Sie die gut gekühlte Marroniroulade aus dem Kühlschrank und entfernen Sie die Frischhaltefolie.
  2. Dekorieren: Bestäuben Sie die gesamte Oberfläche der Roulade großzügig mit Puderzucker. Für eine besonders festliche Optik können Sie den Puderzucker auch durch ein feines Sieb streichen. Wenn Sie möchten, können Sie auch etwas Maroniglasur in feinen Linien über die Roulade ziehen.
  3. Garnieren und Servieren: Schneiden Sie die Enden der Roulade sauber ab, damit schöne Schnittflächen sichtbar werden. Dies verleiht der Roulade ein professionelles Aussehen. Legen Sie die Marroniroulade auf eine Servierplatte. Garnieren Sie sie mit einigen frischen Weintrauben, eventuell ein paar kandierten Maronenstücken und frischen Minzblättern. Das Zusammenspiel der Farben macht optisch viel her.
  4. Genießen: Schneiden Sie die Roulade mit einem scharfen, leicht angewärmten Messer in etwa 2-3 cm dicke Scheiben. Servieren Sie die Marroniroulade Traubengelee Biskuit am besten frisch gekühlt. Sie ist ein wahrer Genuss und passt hervorragend zu einer Tasse Kaffee oder Tee am Nachmittag oder als leichtes Dessert nach einem festlichen Essen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Backen und noch mehr beim Genießen dieses himmlischen Gebäcks!

Marroniroulade mit Traubengelee & zartem Biskuit Rezept

Fazit:

Liebe Backfreundinnen und Backfreunde, ich hoffe von Herzen, ich konnte euch mit diesem Rezeptbericht umfassend inspirieren und eure Neugier wecken. Die Kreation einer Marroniroulade Traubengelee Biskuit ist weit mehr als nur ein Backvorhaben; es ist eine kulinarische Reise, die am Ende mit einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis belohnt wird. Ich kann euch aus eigener Erfahrung versichern, dieses Dessert ist nicht nur ein Blickfang auf jeder festlichen Tafel, sondern auch eine wahre Symphonie für den Gaumen. Es vereint die erdige, leicht nussige Süße der Maronencreme mit der spritzigen, fruchtigen Frische des Traubengelees und der luftigen Leichtigkeit eines perfekt gebackenen Biskuits. Jeder einzelne Bissen ist eine Entdeckung, eine Harmonie von Texturen und Aromen, die sich ideal ergänzen und gegenseitig hervorheben.

Ich persönlich bin jedes Mal aufs Neue begeistert von der Eleganz und Raffinesse, die diese Roulade ausstrahlt. Sie mag auf den ersten Blick vielleicht ein wenig anspruchsvoll wirken, aber ich verspreche euch, mit den richtigen Tipps und ein wenig Geduld ist sie absolut machbar. Das Gefühl, wenn man die erste Scheibe anschneidet und die kunstvolle Spiralform aus zartem Biskuit, samtiger Maronenfüllung und dem leuchtenden, durchsichtigen Traubengelee zum Vorschein kommt, ist einfach unvergleichlich. Es ist ein Dessert, das Geschichten erzählt – von handwerklichem Können, von Leidenschaft fürs Backen und von der Freude am Genuss. Diese Marroniroulade Traubengelee Biskuit ist ein absolutes Muss für jeden, der seine Gäste beeindrucken möchte oder sich selbst einfach mal etwas ganz Besonderes gönnen will. Die zarte, fast schmelzende Textur des Biskuits, der sanfte Schmelz der Maronencreme und die belebende Süße-Säure-Balance des Gelees bilden ein Trio, das einfach unwiderstehlich ist. Es ist nicht nur ein Dessert, es ist ein wahres Fest für die Sinne.

Nun zu den schönsten Momenten: dem Servieren und Genießen! Für eine besonders ansprechende Präsentation empfehle ich euch dringend, die Roulade gut gekühlt zu servieren. Dadurch setzen sich nicht nur die Aromen optimal, sondern die Scheiben lassen sich auch präzise und sauber anschneiden. Bestäubt die angeschnittenen Scheiben leicht mit Puderzucker; das verleiht dem Ganzen einen eleganten, fast schon winterlichen Charme. Eine kleine Garnitur aus frischen Trauben, vielleicht sogar halbierte, kernlose Beeren, oder ein paar zarte Minzblättchen neben jedem Stück auf dem Teller machen das Bild perfekt und unterstreichen die Frische des Traubengelees. Wer es noch ein wenig opulenter mag, kann eine kleine Kugel hochwertiges Vanilleeis oder ein leicht gesüßtes Sahnehäubchen dazu reichen. Auch wenn ich finde, die Roulade ist für sich genommen schon vollkommen und braucht eigentlich keine Begleitung, kann ein solches Extra den Genuss noch steigern.

Als Getränkebegleitung empfehle ich einen guten Espresso oder einen trockenen Sekt beziehungsweise Champagner, um die Süße der Roulade elegant auszubalancieren. Für die Liebhaber süßer Weine wäre ein Muskateller oder ein milder Riesling eine ausgezeichnete Wahl, der die fruchtigen Noten des Traubengelees aufgreift und verstärkt. Und wenn ihr Lust auf Variationen habt, nur zu! Statt Traubengelee könntet ihr auch ein Himbeer- oder Cassisgelee verwenden, um eine andere fruchtige Nuance zu erzielen. Ein kleiner Schuss Rum, Amaretto oder Orangenlikör in der Maronenfüllung verleiht eine zusätzliche aromatische Tiefe, besonders für die Erwachsenen unter uns. Auch das Biskuit lässt sich variieren, indem man beispielsweise etwas Zimt, Kardamom oder geriebene Orangenschale in den Teig gibt, um die herbstliche oder winterliche Note zu intensivieren. Oder wie wäre es, ein paar fein geröstete Mandelsplitter oder Haselnussblättchen auf dem Biskuitboden zu verteilen, bevor die Maronencreme aufgetragen wird? Das würde eine zusätzliche, knackige Texturkomponente hinzufügen und einen wunderbaren Kontrast zur Cremigkeit der Füllung bilden.

Ich möchte euch von Herzen ermutigen: Lasst euch auf dieses wunderbare Backabenteuer ein! Die Zubereitung mag auf den ersten Blick vielleicht ein wenig herausfordernd erscheinen, aber ich verspreche euch, das Ergebnis ist die Mühe absolut wert. Es ist eine fantastische Möglichkeit, eure Backkünste zu erweitern und etwas wirklich Beeindruckendes auf den Tisch zu zaubern, das garantiert für Begeisterung sorgen wird. Stellt euch das Staunen eurer Gäste vor, wenn ihr diese selbstgemachte Köstlichkeit serviert – es ist eine Freude, die man teilen muss und die lange in Erinnerung bleiben wird!

Wenn ihr die Marroniroulade Traubengelee Biskuit nach diesem Rezept nachgebacken habt, teilt bitte unbedingt eure Erfahrungen mit mir! Ich brenne darauf, eure Kreationen zu sehen und zu hören, wie sie euch und euren Lieben geschmeckt hat. Habt ihr vielleicht sogar eigene Variationen ausprobiert oder besondere Servierideen entwickelt? Postet eure Fotos und Kommentare in den sozialen Medien oder direkt hier; lasst uns gemeinsam die Leidenschaft fürs Backen teilen und uns gegenseitig inspirieren. Ich freue mich schon auf euer wertvolles Feedback und bin gespannt, welche süßen Geschichten ihr mit eurer selbstgemachten Marroniroulade erleben werdet. Guten Appetit und vor allem ganz viel Freude beim Backen!


Marroniroulade mit Traubengelee & zartem Biskuit

Marroniroulade mit Traubengelee & zartem Biskuit

Ein exquisites Dessert mit samtiger Maronencreme, luftigem Biskuit und fruchtig-herbem Traubengelee. Diese harmonische Kreation ist eine Hommage an die feine europäische Patisserie und ein Highlight in der Herbst- und Winterzeit.

Vorbereitungszeit
30 Minutes

Kochzeit
31 Minutes

Gesamtzeit
5 Hours

Portionen
12 Scheiben

Zutaten

  • 4 Eier (Größe M)
  • 120 g feiner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (8 g)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Weizenmehl (Type 405)
  • 20 g Speisestärke
  • ½ Teelöffel Backpulver (optional)
  • Etwas Puderzucker zum Bestreuen
  • 500 g rote oder blaue Weintrauben
  • 100 ml Wasser
  • 50 g Gelierzucker 2:1 oder alternativ 2-3 Blätter Gelatine
  • 1 Esslöffel frischer Zitronensaft
  • 250 g Marronipüree
  • 100 g zimmerwarme, weiche Butter
  • 50 g Puderzucker (oder mehr nach Geschmack)
  • 1 Esslöffel alkoholfreier Rum- oder Cognac-Aroma (optional)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote
  • 200 ml gut gekühlte Schlagsahne (mind. 30 % Fett)
  • 1 Päckchen Sahnesteif (optional)
  • Etwas Puderzucker zum Bestäuben
  • Einige frische Weintrauben
  • Kandierte Maronenstücke (optional)
  • Frische Minzblätter

Anweisungen

  1. Step 1
    Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech (ca. 30×40 cm) mit Backpapier auslegen. Eier trennen. Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers zu steifem Schnee schlagen. Eigelb mit restlichem Zucker und Vanillezucker 5-7 Min. cremig aufschlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver sieben und mischen.
  2. Step 2
    Eischnee vorsichtig unter die Eigelbmasse heben, dann die Mehlmischung portionsweise unterheben. Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und 10-12 Minuten backen, bis er goldgelb ist.
  3. Step 3
    Biskuit sofort nach dem Backen auf ein mit Puderzucker bestreutes Küchenhandtuch stürzen. Backpapier vorsichtig abziehen. Biskuit mitsamt dem Handtuch von der langen Seite her aufrollen und auf einem Gitterrost vollständig auskühlen lassen.
  4. Step 4
    Gewaschene Weintrauben mit Wasser in einem Topf 10-15 Minuten weich köcheln. Durch ein feines Sieb passieren, um ca. 200-250 ml reinen Saft zu gewinnen. Saft mit Gelierzucker und Zitronensaft im Topf unter Rühren 3-4 Minuten sprudelnd kochen (oder Gelatine einrühren). Gelee in eine flache Schale gießen und kühl stellen, bis es streichfähig fest ist.
  5. Step 5
    Zimmerwarme Butter cremig schlagen. Marronipüree, Puderzucker, alkoholfreies Aroma und Vanilleextrakt hinzufügen und zu einer homogenen Creme schlagen. Gut gekühlte Schlagsahne (ggf. mit Sahnesteif) steif schlagen. Sahne vorsichtig portionsweise unter die Maronen-Butter-Masse heben. Kurz kalt stellen.
  6. Step 6
    Ausgekühlten Biskuit vorsichtig auf dem Küchentuch entrollen. Traubengelee gleichmäßig auf dem Biskuit verteilen, dabei an einer langen Seite einen 1-2 cm Rand freilassen. Marronicreme darüberstreichen. Biskuit von der anderen langen Seite her vorsichtig und straff aufrollen. Fest in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2-3 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank stabilisieren.
  7. Step 7
    Gekühlte Roulade auswickeln. Großzügig mit Puderzucker bestäuben. Enden sauber abschneiden. Mit frischen Weintrauben, kandierten Maronenstücken und Minzblättern garnieren. Mit einem scharfen, leicht angewärmten Messer in Scheiben schneiden. Gekühlt servieren.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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